Besichtigung der Biogasanlage des Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem

Passend zum Jahresthema: „Energie mit Köpfchen-LandFrauen schaffen Durchblick“ besichtigten die Echemer LandFrauen und zwei Gastherren die neue Biogasanlage des LBZ. Bei schönsten Herbstwetter starteten sie mit dem Fahrrad, um zur etwas außerhalb gelegene „Schweineinsel“ zu gelangen.

Die Führung übernahm Herr Dr. Uwe Clar, stellvertretender Geschäftsführer des LBZ.

Bei dieser Anlage werden die „Reststoffe“ der Tierhaltung aus dem Rinder- und Schweinebereich, d.h. Gülle, Mist und evtl. Siloreste zur Energiegewinnung (Strom und Wärme) genutzt. Die Gärreste, als Endprodukt dieser energieliefernden Vergärung werden dann als Wirtschaftsdünger auf den eigenen Acker- und Grünlandflächen und auf Flächen von Kooperationsbetrieben umweltfreundlich ausgebracht. Die meisten Flächen liegen nicht weiter als sechs Kilometer von der Biogasanlage entfernt. Somit werden lange Transportwege vermieden und es wird auch kein Mais darin „verheizt“. Auch das Waschwasser, das beim Filtern der Abluft entsteht, ist noch Dünger. Dieser darf aus seuchenhygienischen Gründen jedoch nur auf dem eigenen Land des LBZ ausgebracht werden.

Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und die überschüssige Abwärme die bei der Vergärung der Reststoffe entsteht zur Warmwasserbereitung und zum Heizen in den Schweineställen genutzt.

Nach dieser sehr informativen Führung stärkten sich die LandFrauen im LBZ bei Kaffee und leckerem Kuchen.

Karen Greve-Krause, 1. Vors. LandFrauenverein Echem

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